Im Mittelpunkt standen die Zukunftsanforderungen im Unterricht in den Fächern Wirtschaft und Recht (Sek. II) und die Vision, gemeinsam die Herausforderungen in der Bildungs- und Schulpraxis zu bewegen. Mit diesem intergenerationalen Austausch zwischen mehr als 50 Akteur:innen folgten wir der Idee des gemeinsamen Lernens zwischen Lehrpersonen und Praktikumslehrpersonen in den Fächern Wirtschaft und Recht der gymnasialen Maturitätsschulen und Berufsfachschulen, den Studierenden und Dozierenden der Wirtschaftspädagogik. Offener Diskurs und Erfahrungsaustausch sowie Eröffnung einer Begegnungs- wie auch Lernmöglichkeit waren neben der Inputorientierung konzeptionelle Basis mit unterschiedlichen Themenstationen. Thematisch umfassten wir die Gestaltungsfelder Förderung von Kompetenzen im transversalen Bereich, Gestaltung und Begleitung des Selbstorganisierten Lernens, kompetenzorientierte und digitale Leistungsbeurteilung sowie Einsatz von künstlicher Intelligenz. Insgesamt war dies für alle Protagonist:nnen ein inspirierender und bereichernder Anlass, der einen fachlichen wie persönlichen Dialog anregte und als moderierter Praxisaustausch mit zusätzlichem Fachinput wertvolle Impulse setzte.
Diese zentrale Vernetzungsmöglichkeit mit brückenbildender Wirkung zwischen unterschiedlichen Bezugsgruppen werden wir zukünftig fortführen. Wir schauen bereits mit grosser Vorfreude auf den nächsten Open Network-Day, welcher im November 2025 wieder am Square vom Institut für Wirtschaftspädagogik (IWP-HSG) und Institut für Bildungsmanagement und Bildungstechnologien (IBB-HSG) ausgerichtet werden wird.

Daneben griffen wir 2024 erneut die Systematisierung und Koordinierung der kompetenzorientierten Studiengangziele der Ausbildung in Wirtschaftspädagogik auf. Die Konzeptionalisierung des Qualitätsmanagementsystems «Assurance of Learning» rückt im Rahmen der HSG-Prozesse den Lernerfolg der Studierenden in den Mittelpunkt der Anforderungen zur nachhaltigen Sicherung der hohen Standards in der Lehre.