- 30.06.2026 - 08:00
Letzte Woche war Dr. Stefan T. Siegel auf der ICED2026. Die Tagung des International Consortium for Educational Development zählt zu den wichtigsten Konferenzen für Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung im internationalen Raum. Vor Ort sind über 600 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern.
Schauplatz ist die geschichtlich und architektonisch beeindruckende Universidad de Salamanca, Spanien, 1218 gegründet (kein Tippfehler) und damit eine der ältesten Universitäten Europas!
Über die Zukunft des Lehrens und Lernens in der Hochschule ausgerechnet an einem solchen Ort zu diskutieren, schärft den Sinn für Proportionen: Vieles, was als Innovation gilt, reicht historisch weiter zurück, als unser Diskurs es oft wahrhaben will.
Einbringen durfte er zwei Beiträge in den internationalen Diskurs:
Einen Vortrag: Reimagining TeachingPortfolios Through Personal KnowledgeManagement with Digital Tools for Thought (mit David Lohner & Prof. Dr. Maik Arnold, FRSA); 2 verwandte Artikel sind hierzu schon erschienen; siehe: Note Lab – Developing Ideas Through Evidence-Informed Note-Making; ein dritter ist gerade under review
Eine Posterpräsentation: Faculty Members and Conspiracy Theories: Responsibilities, Risks, and Strategies in HigherEducation (mit E. Troxler & Martin H. Daumiller); ein Artikel ist hierzu im Journal Higher Education erschienen: “We don’t need no thought control”: dealing with faculty members spreading conspiracy theories
Sein Dank gilt der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) für das Reisestipendium, das ihm die Teilnahme ermöglicht hat.
Zum Programm der Tagung geht es hier: ICED26 - Live programme
